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Τετάρτη, 2 Δεκεμβρίου 2009

Κορέα τα εγκλήματα του εμφυλίου/Γερμανικά

Koreakrieg

Südkoreanisches Militär und Polizei erschossen tausende Zivilisten

01. Dezember 2009, 07:28
Κορέα τα εγκλήματα του εμφυλίου / Ελληνικά

Während der nordkoreanischen Offensive im Jahr 1950 wurden Insassen von Umerziehungslagern ermordet

Seoul - Die südkoreanische Wahrheits- und Versöhnungskommission hat festgestellt, dass bei Massenhinrichtungen während des Koreakriegs mindestens 4900 Zivilisten getötet wurden. Nach Angaben der Kommission erschossen Militär und Polizei zu Beginn der Auseinandersetzungen zwischen Nord- und Südkorea im Jahr 1950 zahlreiche Insassen von Umerziehungslagern. Die Verantwortlichen hätten gefürchtet, dass es sich bei den Opfern um kommunistische Sympathisanten handele, so die Kommission.

Die Regierung unter Syngman Rhee hatte 300.000 Südkoreaner zur Mitgliedschaft in der "National Guidance League" gezwungen, weil sie unter dem Verdacht standen, mit der kommunistischen Ideologie zu sympathisieren. Laut Erkenntnissen der Kommission war dieser Verdacht allerdings in zahlreichen Fällen unbegründet: so hätten Gemeindefunktionäre Leute zum Beitritt gezwungen, um Quoten zu erfüllen. Die Ligamitglieder wurden in Lagern festgehalten und mussten an Umerziehungsmaßnahmen teilnehmen. Als die nordkoreanischen Invasoren dann immer weiter vordrangen, töteten die Wachmannschaften ihre Gefangenen mit Genickschüssen.


Während der jahrzehntelangen Militärherrschaft nach dem Krieg wagten es die Angehörigen vieler Opfer nicht, an die Öffentlichkeit zu treten. Jetzt veröffentlichte Dokumente belegen, dass Familienmitglieder von mutmaßlichen Kommunisten bis in die 80er Jahre überwacht wurden und vom Staatsdienst ausgeschlossen waren.

Die Arbeit der Wahrheits- und Versöhnungskommission ist in Südkorea nicht unumstritten: Die konservative Partei, die den Wahlkampf des derzeitigen Präsidenten Lee Myung-baks unterstützt hat, wirft den Historikern vor, ihre Ermittlungen führten zu einer Spaltung der Gesellschaft und schmälerten die Verdienste Südkoreas im Kampf gegen den Kommunismus. Die 2005 eingerichtete Kommission hatte große Probleme, aussagewillige Zeugen zu finden. Nur wenige Militärs und Polizisten wollten mit den Ermittlern zusammenarbeiten. (bed/derStandard.at)