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Σάββατο, 25 Απριλίου 2009

Mordechai Vanunu

derStandard.at | Newsroom | Politik | International | Nahost | Israel
03. März 2009
17:16 MEZ

Mordechai Vanunu will nicht mit einem Preis ausgezeichnet werden, den schon Präsident Shimon Peres erhalten hat

Vanunu will nicht für Nobelpreis nominiert werden
Israelischer Atomtechniker will nicht auf selber Liste wie Peres stehen

Oslo - Der in seiner Heimat lange als "Atomspion" inhaftierte Israeli Mordechai Vanunu (54) will von der Kandidatenliste für den diesjährigen Friedensnobelpreis gestrichen werden. Wie die Osloer Zeitung "Aftenposten" am Dienstag berichtete, hat Vanunu mitgeteilt, dass er nicht auf derselben Liste stehen wolle wie Israels 1994 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneter Präsident Shimon Peres.

Zur Begründung hieß es, Peres selbst habe hinter Israels geheimem Atomprogramm gestanden, über das Vanunu als Nukleartechniker britischen Journalisten berichtet hatte. Außerdem habe Peres selbst den Befehl zur Entführung Vanunus durch israelische Geheimagenten aus Rom 1986 gegeben. Danach wurde der Atomtechniker 18 Jahre als "Landesverräter" in seiner Heimat inhaftiert.

205 Nominierungen

Er galt schon in dieser Zeit sowie auch danach immer wieder als Kandidat für den Friedensnobelpreis. Peres war 1994 zusammen mit dem später ermordeten israelischen Regierungschef Yitzhak Rabin und dem damaligen Chef der Palästinenserorganisation PLO, Yasser Arafat, mit dem norwegischen Friedenspreis für die Osloer Vereinbarungen über die Bildung autonomer palästinensischer Gebiete ausgezeichnet worden.

Für den diesjährigen Preis, der mit zehn Millionen schwedischen Kronen (871.000 Euro) dotiert ist, liegen 205 Nominierungen beim Nobelinstitut vor. Die Entscheidung fällt im Oktober. (APA/dpa)
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